Dr. Irina Meyer, Dr. Svenja Kämper-Meyer
Fachzahnärztinnen für Kieferorthopädie
in Dülmen und Billerbeck
Jugendliche
 

Korrekturen mit Stil.

Zur Behandlung von Fehlstellungen bei Jugendlichen stehen verschiedene bewährte Methoden zur Wahl. Die Ästhetik ist inzwischen so gut, dass viele eine Zahnspange oder ein Bracket fast wie ein stilvolles Accessoire tragen; es gibt aber auch beinahe unsichtbare Lösungen. Das Für und Wider der verschiedenen Alternativen stimmen wir immer im persönlichen Gespräch ab.

Lose Zahnspangen: Immer schön locker bleiben.

Der große Vorteil einer losen Zahnspange liegt darin, dass man Einfluss auf die Wachstumsvorgänge im Ober- und Unterkiefer nehmen kann. Diese Methode wird daher hauptsächlich bei Kindern und Jugendlichen eingesetzt. Eine lose Zahnspange verschafft unter anderem den Platz zum Durchbrechen von Zähnen, kann Lücken öffnen oder schließen, den Kiefer
dehnen oder Kreuzbisse überstellen.
Zudem können mit funktionskieferorthopädischen Geräten ererbte oder erworbene Kieferfehlstellungen bei noch wachsenden Patienten behandelt werden. Man nennt diese Geräte Aktivatoren oder Funktionsregler. Sie aktivieren die körpereigene Kau-, Lippen-, Zungen- oder Wangenmuskulatur. Während der Wachstumsphase kann das locker im Mund liegende Gerät die Muskulatur so anregen, dass sie Ober- und Unterkiefer in eine richtige Lage zueinander bringt. Besonders, der von uns verwendete Funktionsregler nach Fränkel hat einen ganzheitlichen Einfluss auf den orofacialen Bereich und die Körperhaltung des Patienten.

Festsitzende Klammern, individuelle Brackets: Modernisierte Klassiker.

Mit der klassischen festen Zahnspange sind kalkulierbare Zahnbewegungen innerhalb kurzer Zeit möglich. Auch optische Aspekte wurden weiterentwickelt: Heute existieren transluzente Keramikbrackets, mit denen sich auch modisch anspruchsvolle Jugendlichen gerne sehen lassen.
Eine feste Spange besteht aus Brackets, die auf die Zähne geklebt werden, und Metalldrähten, die über diese Brackets die Zähne bewegen. In unseren kieferorthopädischen Praxen in Dülmen und Billerbeck verwenden wir hierfür spezielle Systeme, die ein Höchstmaß an Stabilität und Tragekomfort bieten und eine sehr schonende und angenehme Behandlung zulassen.

Bei selbstlegierenden Brackets kann auf eine Befestigung des Bogens mit Ligaturen verzichtet werden, da der Metalldraht direkt in den Brackets einrastet. Die Reibung des Bogens im Bracketslot wird deutlich gemindert, und die Zahnbewegungen können schneller und schonender durchgeführt werden. Durch Verzicht auf Gummiligaturen wird die Plaqueablagerung um die Brackets verringert, was der Kariesprophylaxe dient: Dies ist ein weiterer Vorteil der selbstlegierenden Brackets, die wir Ihnen auch als Keramikvariante anbieten.

Low Friction Brackets sind bei vergleichbarer Leistung sehr viel kleiner und unauffälliger als herkömmliche Brackets. Metalldrähte aus superelastischen Legierungen erhöhen das Wohlbefinden der Patienten, da nur minimale Kräfte auf den Zahn einwirken.

Stabilisierungsgeräte: Damit alles beim Neuen bleibt.

Je größer die Zahnbewegungen waren, desto mehr neigen die Zähne dazu, wieder in ihre ursprüngliche Position zurückzukehren. Deshalb ist im Anschluss an die aktive Behandlung eine Stabilisierungsphase nötig, die so genannte Retention.
Wir beraten Sie gerne über die unterschiedlichen Möglichkeiten.

© 2017, Dres. Irina Meyer und Svenja Kämper-Meyer, Fachzahnärztinnen für Kieferorthopädie, Dülmen und Billerbeck